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Syntropische Agroforstwirtschaft
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Mit seinem einzigartigen Hintergrund, der Biologie und Agrartechnik verbindet, arbeitet er an der Integration dieser Wissenschaften, die für das Verständnis und die Bewältigung der Komplexität von Agrarökosystemen unerlässlich sind, und sucht dabei stets nach einer einfachen Möglichkeit, komplexe Konzepte zu erklären. Sein Leitmotiv ist der Satz von Leonardo da Vinci: "Einfachheit ist die höchste Stufe der Raffinesse", umLandwirten, Studenten und anderen Fachleuten komplexe Ideen zugänglich zu machen.
Sein Werdegang ist geprägt vom Streben nach einem Agrarmodell, das nicht nur Nahrungsmittel produziert, sondern auch den Boden regeneriert, die Artenvielfalt stärkt und langfristige wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit gewährleistet.
Ernst Götsch ist ein Schweizer Landwirt, Forscher und Ökophilosoph, der seit Mitte der 80er Jahre im südlichen Bahia, Brasilien, lebt, wo er das Konzept und die Praxis der Syntropischen Landwirtschaft entwickelt hat - ein agroforstliches System, das auf ökologischer Sukzession, Artenvielfalt und der Regeneration von Böden, Wasserquellen und Ökosystemen basiert.
Der 1948 in Raperswilen, Schweiz, geborene Götsch verließ seine Arbeit im Bereich der genetischen Verbesserung, um sich der Erforschung von Anbaumethoden zu widmen, die die Gesundheit von Böden und Pflanzen im Einklang mit natürlichen Prozessen fördern. Auf diese Weise definierte er das Konzept der Landwirtschaft neu, indem er sie von einer extraktiven Tätigkeit in einen Prozess der Lebensschöpfung und Regeneration in kleinem und großem Maßstab verwandelte.
Seine Methodik wurde in zahlreichen Ländern Amerikas, Europas und Afrikas angewandt, und Götsch arbeitet weiterhin als Berater und Ausbilder für Landwirte und Institutionen.
Roger Gietzen ist Arzt, humanitärer Helfer und Lehrer für syntropische Agroforstwirtschaft. Seit 2016 bringt er die syntrope Agroforstwirtschaft nach Haiti, lernt von führenden Praktikern wie Ernst Götsch und schafft praktische Lösungen für Ernährungssicherheit, Bodenregeneration und Biodiversität.
Roger ist leidenschaftlich darum bemüht, Familienbauern auf der ganzen Welt den Zugang zur regenerativen Landwirtschaft zu ermöglichen, und hat daher ein Bildungsprogramm entwickelt, das die komplexen Praktiken der Agroforstwirtschaft vereinfacht. Er ist davon überzeugt, dass der Austausch von Wissen und die Förderung einer globalen Gemeinschaft von Regenerationspraktikern eine der besten Möglichkeiten ist, eine bessere Zukunft für unseren Planeten zu schaffen.



